Ein Blick in unsere Kinderstube


Welpenzimmer mit Wurfkiste

 

Die ersten 9 Wochen verbringt der Welpe im Züchterhaushalt. In dieser Zeit werden schon entscheidende Weichen für das 
zukünftige Hundeleben gestellt. Ein verantwortungsvoller Züchter legt das Fundament für

umweltneutrale und wesensfeste Hunde.
Eine wichtige Voraussetzung dafür ist natürlich schon die Auswahl der Elterntiere, insbesondere der Mutterhündin. Hier kann

sich der zukünftige Käufer selbst ein Bild machen. Was macht die Mutterhündin für einen Eindruck?

Ist sie ängstlich, aggressiv oder muss sogar bei Besuchern weggesperrt werden?
Wie geht der Züchter mit seinen Hunden um?
Wie ist die Stimmung? Hektisch oder ruhig und gelassen?

 

Unsere Welpen werden inmitten unserer Familie geboren. Wir halten gemeinsam Wache an der Wurfkiste und unterstützen unsere "Mia", falls dies mal nötig sein sollte. In den ersten 2 Wochen nehmen die Babys ihre Umwelt überwiegend durch

Geruch und Berührungen wahr. Bei der täglichen Gewichtskontrolle lassen wir uns viel Zeit, um die Welpen im Arm zu halten und zu streicheln. Sobald sich die Augen und Ohren öffnen (ca. ab dem 12. Tag), werden

die Kleinen mobiler und wollen ihr Nest selber verlassen.
Die Wurfkiste wird vorne geöffnet und die Hundkinder watscheln auf erste

Erkundungstouren in den kleinen gesicherten Welpenauslauf.
Die ersten weichen Spielzeuge werden erforscht und der Entdeckerdrang ist geweckt. Dabei ist es wichtig,
dass die Welpen selber das Lerntempo bestimmen.

Täglich lernen unsere Hundekinder neue Spielzeuge kennen und können sich daran erproben. So gewinnen sie zunehmend Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Dieses Lernen am Erfolg hat eine hohe Belohnungswirkung und macht

unsere Hundekinder offen für neue Reize.

 


Ab der 4./5. Woch dürfen die Kleinen bei schönem Wetter in den Garten auf den "Welpen-Spielplatz".
Dort können sich die Hundekinder an verschiedenen Untergründen und Wackelbrettern erproben. Tellerschaukel, Klettergerüst, Klapperdosen, Flatterband, raschelnde Tüten, Planen und Regenschirme gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Mit ca. 5 Wochen entwickelt sich verstärkt das Sozialverhalten. Die Welpen spielen jetzt schon gezielter miteinander und fechten schon mal erste Kämpfchen aus. Sie lernen, wie man droht, angreift oder sich unterwirft. Sie nehmen Rollen ein, sind mal Gewinner und mal Verlierer. Sie lernen die Mimik und Gestik des Gegenübers zu lesen und zu reflektieren. 
Die Frustationstoleranz baut sich schon in ganz kleinen Schritten auf.
Auch in dieser Zeit bieten wir den Welpen viel Nähe und Körperkontakt - sie können fest angekuschelt auf dem Schoß einschlafen und erfahren so Wärme und Geborgenheit. Ich liege oft mit meinen Hundekindern auf dem Boden, sie dürfen auf mir herumklettern oder werden auch schon mal zurechtgewiesen, wenn sie gar zu frech werden.


Kurz bevor die Welpen dann bei ihren neuen Familien einziehen, unternehmen wir kleine Autofahrten und Ausflüge mit ihnen.
Der nahe gelegene Reitstall ist immer ein willkommener Besuchsort.

Hier gibt es viel zu entdecken, die Gerüche und Geräusche sind neu und man kann herrlich im raschelnden Stroh spielen.
Auch die Produktionshallen vom "Kaiser Haus" durften schon mal auskundschaftet werden. Aber nur wenn alle

Mitarbeiter schon Feierabend haben.


Wir geben uns viel Mühe bei der Aufzucht, Pflege und Sozialisierung!
Daher suchen wir für unsere Hundekinder die zukünftigen Besitzer

mit Bedacht und größter Sorgfalt aus.